Bei einer Wohnung darf am Abend ein Karton stehen bleiben. Bei einem Betrieb nicht, denn am nächsten Morgen kommen Kunden, Patienten oder Mitarbeiter. Der ganze Umzug wird deshalb rückwärts geplant: Wir fangen bei dem Zeitpunkt an, zu dem am neuen Ort wieder gearbeitet werden muss, und legen von dort aus fest, wann welcher Raum geleert sein muss. Was zuletzt gebraucht wird, geht zuerst in den Wagen. Was am ersten Tag am neuen Standort funktionieren muss, kommt zum Schluss und wird als Erstes wieder aufgestellt. Diese Umkehrung ist der eigentliche Kniff, alles Weitere ergibt sich daraus.
Diese Reihenfolge legen wir gemeinsam beim Aufmaß fest, nicht am Umzugstag. Dabei geht es weniger um Kubikmeter als um Abhängigkeiten: welcher Schrank in welches Zimmer gehört, welche Kabel an welchem Platz hängen, welche Akten in Reichweite bleiben müssen. Wie sich der Aufwand rechnerisch niederschlägt, sehen Sie in der Aufstellung unter Preise und Abrechnung. Nützlich ist außerdem eine Liste der Dinge, die am neuen Standort schon vorhanden sind. Wer weiß, dass dort Regale stehen bleiben, muss die alten nicht mitnehmen, und das senkt Volumen wie Aufwand. Solche Punkte klären wir lieber zwei Wochen vorher als am Morgen des Wechsels.